Schlagwort-Archive: Genealogieforum

Autographisches Schreiben

Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Datum: 05. März: 2020 19:00-21:00 Uhr
Referent: Dorothea Brüne

Nach der Initialzündung beginnt jeder Familienforscher mit der Sammlung von Zahlen, Daten und Fakten. Aber im Zuge der Forschungen erhalten viele Vorfahren ein Gesicht. Schicksale werden klarer und manche Familiensaga bestätigt sich oder muss umgeschrieben werden. Jedem stellt sich die Frage, wie man diese lebendigen Forschungsergebnisse darlegen kann, denn Leben besteht aus einer Vielzahl von Erinnerungen, Anekdoten, Redensarten und Begebenheiten. Manches taucht auf, verschwindet wieder.  Manchmal sind es Bruchstücke, die auf den Wellen der Bewusstheit tanzen.  In magischen Momenten fügen diese sich zu einem verbundenen Netz zusammen. Selten wird Vergangenheit nur als faktisches Wissen erinnert.  Wie kann es gelingen, in Worten Stimmungen einzufangen? Wie können Fakten und Erinnerungsfetzen zu einer Geschichte gefügt werden? Frau Dorothee Brüne unterstützt Interessenten dabei, Zugang zu eigenen Erinnerungsarchiven zu bekommen, eigenes Leben aufzuschreiben, neu zu schreiben, in einen Kontext zu schreiben und ihm schreibend Sinn zu  verleihen. An diesem Abend wollen wir Familienforscher anregen, die Familiengeschichte als Geschichte von lebendigen Menschen zu erzählen.

Die Brandenburgdatenbank und ihre Historie

Referent: Norbert Henkel
Wann: 10.10.2019 19:00 – 21:00 Uhr
Wo: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, D-14469 Potsdam

In vielen genealogischen Vereinen und auf privaten Seiten werden einzelne Datenbanken mit entsprechend regionalen Inhalt gehostet. Wir möchten am Beispiel der Brandenburg Datenbank zeigen, wie sich Daten in diese Datenbanken einbinden lassen und wie diese genutzt werden können. Weiterhin soll auch auf die Nutzung zentraler Datenbanken am Beispiel des Genealogischen Ortsverzeichnisses des Vereins für Computergenealogie  e. V. eingegangen werden. Darüber hinaus können im Rahmen dieses Workshops gern auch Wünsche und Anregungen zu zukünftigen Projekten der Datenbank erörtert und gemeinsam diskutiert werden.

Masuren-Datenbank – Chancen und Perspektiven genealogischer Datenbanken

Termin: 06.06.2019 19:00 – 21:00
Referent: Olaf Jablonsky

Im Vortrag wird am Beispiel der Masuren-Datenbank https://masuren.agoff.de erläutert, welches Potential webbasierte Datenbanken für die moderne Ahnenforschung haben können. Es werden sowohl die beachtlichen Möglichkeiten der Suchfunktion auf Seiten der Nutzer erklärt, als auch die Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven auf Seiten des Datenbankbetreibers dargestellt. Als maßgeblich Beteiligter an diesem Projekt der AGoFF, kann Olaf Jablonsky auf Detailfragen zum gesamten Vorhaben aber auch zur genealogischen Datenbanksoftware TNG, welche bei der Masuren-Datenbank https://masuren.agoff.de genutzt wird, eingehen.

Vom Organistensohn in Langenberg bei Zeitz zum Superintendenten der Dreifaltigkeitskirche in Berlin

„Vom Organistensohn in Langenberg bei Zeitz zum Superintendenten der Dreifaltigkeitskirche in Berlin“  eine genealogisch-historische Betrachtung zum Lebensweg und Wirkungskreis von August Adolph Kober (1798 bis 1877).

  • Genealogie der Kober von Langenwetzendorf nach Langendorf und Berlin
  • Schule und Studium am Priesterseminar in Wittenberg
  • Hilfsprediger unter Schleiermacher
  • Kober als Nachfolger von Schleiermacher – Superintendent in einer bewegten Zeit
  • Adolph Friedrich Kober, sein Sohn als Pfarrer in Großwoltersdorf bei Gransee
  • Otto Theodor Kober – sein Sohn, der Oberpräsidialrat der Regierung in Potsdam

Referent: Michael Vogel, IGG Berlin

Termin: 07.03.2019

Die Organisation des platten Landes. Gemeinden und Gutsbezirke in Preußen

Die Bauernbefreiung durch das Edikt vom 9. Oktober 1807 hatte ein ambivalentes Gesicht. Sie entließ auf der einen Seite Bauern aus  Erbuntertänigkeit und Hörigkeit. Auf der anderen eröffnete sie  Möglichkeiten für ein erneutes Bauernlegen in moderner Form.

Der grundbesitzende Adel sicherte sich dadurch seine Machtstellung auf dem Lande über zwei Revolutionen hinweg. Er stützte sich dabei auf das  Institut der Gutsbezirke als Staaten im Staate. Deren Existenz behinderte und verhinderte Staatsreform in Preußen und Reichsreform.  Ihre Einordnung in die Staats- und Verwaltungsstruktur war gleichzeitig  ein Kampf um ihre Auflösung. Dieser äußerte sich als Auseinandersetzung  zwischen Fortschritt und Reaktion über nahezu 100 Jahre.“

Termin: 07.02.1918 19:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, D-14469 Potsdam
Referent: Wolfgang Blöß