„…möchten verbrennet werden“

Menschenopfer zur Rettung der Welt in den Krisen der Frühen Neuzeit
Hypothese:
In den multiplen Krisen der FNZ, hauptsächlich in der Zeit zwischen 1580 und 1630, gingen die Verfolgungen sogenannter Hexen und Zauberer teilweise direkt auf den Willen aus dem Volke zurück. Motivation war offenbar die Verzweiflung und Ausweglosigkeit der Lage, die die Menschen an den gängigen weltlichen und geistlichen Regulationsmechanismen zweifeln ließ. Dies führte zu einem Rückfall in archaische Ritualvorstellungen. Man suchte nun den Ausweg darin, Sündenböcke zu Opfern zu machen, also Menschenopfer zu bringen, um in Notzeiten, die als Strafe Gottes empfunden wurden, diesen durch Menschenopfer zu besänftigen. Hintergrund kann nur ein Zweifel an der Ersetzung des Menschenopfers durch das Tieropfer (AT) sowie der generellen Erlösung durch den Kreuzestod Jesu Christi allein durch das Glaubensbekenntnis (NT) gewesen sein.
Gerd-Christian Treutler

Termin: 08.09.2016 19:00
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Referent: Gerd-Christian Treutler M.A.

Exkursion ins Landesarchiv Berlin

Zum Maitermin unseres Genealogieforums werden wir uns nicht – wie sonst üblich – in Potsdam treffen. Wolfgang Bulicke hat freundlicherweise eine Führung im Landesarchiv Berlin abgesprochen. Frau Welzing-Bräutigam wird uns am 12. Mai um 17 Uhr durch das Archiv führen.
Adresse:
Landesarchiv Berlin
Eichborndamm 115-121
13403 Berlin

Um eine ungefähre Anzahl der Teilnehmer zu erfahren, bitten wir schon jetzt mitzuteilen, wer voraussichtlich an der Führung teilnehmen wird. Wir müssen darauf hinweisen, dass die Personenzahl beschränkt ist.

Mitmachprojekte der BGG Roter Adler

Unser Thema am 03.03.2016: Mitmachprojekte der BGG Roter Adler, wo kann ich mich einbringen, was muss ich mitbringen?
Wir stellen unsere zahlreichen Mitmachprojekte (Pfarrer, Kirchen, Grabsteine, Adressbücher usw.) vor. Wir zeigen, welcher Aufwand hinter den Projekten steckt und wie jeder Einzelne sich je nach Interesse und Zeit einbringen kann. Da es Mitmachprojekte sind, wollen wir keinen Vortrag halten, sondern einen Workshop durchführen. Eigene Laptops können mitgebracht werden.

Wie immer, haben wir im Nachgang ein offenes Ohr fuer Ihre / Eure individuellen genealogischen Probleme und Fragen.

Wann: 03. März 2016 19:00 – 21:00 Uhr
Wo: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, D-14469 Potsdam

Wesen, Geschichte und Bedeutung von Schriftträgern, Schreibgeräten und Schreibmitteln für Genealogen

Genealogieforum in Potsdam
Wann: 11. Februar 2016 19:00 – 21:00
Wo: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam

  1. Wesen von Schriftträgern und ihren Schreibmitteln und -geräten – Technolo­gischer Überblick und Zusammenhang über der verschiedenen Schriftträger-Schreibmittel-Systeme
    • Ton, Stein, Holz, Pergament, Stoffe, Papier als Schriftträger
    • Stechen, Drücken, Graben, Auftragen mittels Schreibmitteln Farbe, Tinte, Kreide, Paste etc. und Schreibgeräten wie Meißel, Griffel, Stempel, Feder, Type, Druckplatte etc.
  2. Die geschichtliche Abfolge von Aufkommen, Hochzeit und Niedergang bestimmter Schreibmethoden
  3. Bedeutung derselben – hierher gehören die jeweiligen Anwendungen und deren Bedeutung für den Familiengeschichtsforscher – sowie auch die Probleme der Beschädigungen und de­ren Restaurationsmöglichkeiten bzw. Lesbarmachungsmethoden

Wie immer haben wir im Nachgang ein offenes Ohr für Ihre / Eure individuellen genealogischen Probleme und Fragen.

Integration von GOV-Daten in Vereinsprojekte

Integration von GOV-Daten in Vereinsprojekte – am Beispiel von Projekten der BGG „Roter Adler“

Das Genealogische Ortsverzeichnis (GOV) dient nicht nur der Suche von Orten, sondern hilft, Daten anderer Projekte zu verknüpfen. Das gilt nicht nur innerhalb der Vereinsprojekte, sondern auch für vereinsübergreifende Projekte. An einigen Beispielen – Ortsverzeichnis, Friedhofs- bzw. Grabsteinprojekt und Kirchen – soll dies gezeigt werden und über Alternativen gesprochen werden.

Wie immer, haben wir im Nachgang ein offenes Ohr für Ihre / Eure individuellen genealogischen Probleme und Fragen.

Datum: 07. Januar 2016
Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, D-14469 Potsdam

Aufnahme und Speicherung von Massendaten

Unser Thema am 05.11.2015:

Aufnahme und Speicherung von Massendaten – Erfahrungen mit der Aufnahme / Digitalisierung der Schlesienkartei

Als Referenten konnten wir Andreas Rösler, Leiter der Forschungsstelle Schlesien bei der AGoFF gewinnen.

Datenbanken, in jedem Fall hilfreich, sind heute ein gangbares Mittel für die Familiengeschichtsforschung und nicht mehr wegzudenken. Sie sind nicht nur auf einem Rechner eingeschränkt, sondern über das Internet verfügbar. Damit lassen sich nicht nur die neuen Angaben, sondern auch die aus vergangenen Zeiten umfangreich erfassen.
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Von der Akte zum Spezialinventar

Erschließung eines Archivbestandes am Beispiel der Mühlensachen-Generalia der Kurmark im Brandenburgischen Landeshauptarchiv

Vortrag von Johannes Glander und Gerd-Christian Treutler beim Genealogieforum am 01.10.2015

Archivbestände zählen zu den wichtigsten und aussagekräftigsten historischen Quellen und enthalten eine Fülle von familiengeschichtlich bedeutsamen Daten.
Eine grundlegende Frage ihrer Nutzung ist deren Erschließung, denn erst diese macht es möglich, die Bedeutsamkeit eines Archivbestandes für die eigene Forschung zu erkennen. Welche personen-, sozial- und ortsgeschichtlichen Daten archivalische Aktenbestände enthalten können und welche Erschließungsmöglichkeiten bestehen und vorliegen, sind Themen dieses Vortrages.
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Die Sommerpause ist zu Ende

Die Sommerpause beim Genealogieforum ist zu Ende. Am 03. September 2015 ist es wieder soweit. Das Genealogieforum lädt wieder alle interessierten Familiengeschichtsforscher in den Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, D-14469 Potsdam um 19:00 Uhr ein.

Thema: „Friedhöfe und ihre Ausschöpfung als Quelle am Beispiel der Potsdamer städtischen Friedhöfe“

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