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Führung im Brandenburgischen Landeshauptarchiv

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv in Golm, Am Mühlenberg 3, 14476 Potsdam, OT Golm, feiert am 8. September 2019 seinen 70. Geburtstag und lädt an diesem Tag zum „Tag der offenen Tür“ ein.

Das Programm können Sie hier: https://blha.brandenburg.de/index.php/2019/06/18/tag-der-offenen-tuer-zum-70jubilaeum/ einsehen.

Gleichzeitig führt das Genealogieforum im der Zeit von 10:00 – ca. 13:00 Uhr, seine jährliche Exkursion durch.  Es ist der Tag, an dem wir unsere gemeinsame Veranstaltung zum Thema „Die Benutzung von Grundbüchern und Grundakten für die Familienforschung“ wiederholend, die erste Veranstaltung wurde durch die BGG „Roter Adler“ betreut, durchführen werden. Eine Teilnahme ist nach Voranmeldung für die wenigen Plätze möglich.

Wie schreibe ich eine Familienchronik?

Der Schwerpunkt des Genealogieforums im Mai liegt hierbei nicht die Möglichkeiten der Werkzeuge aufzuzeigen, sondern über die Möglichkeiten, Strukturen und Darstellungsformen zu informieren. Es wird weniger ein Vortrag, sondern eher eine Diskussion anhand von Beispielen, die der Referent an der Leinwand vorstellen wird.

Datum: 02. Mai 2019 19:00 – 21:00

Referent: Bob Coleman

Vom Organistensohn in Langenberg bei Zeitz zum Superintendenten der Dreifaltigkeitskirche in Berlin

„Vom Organistensohn in Langenberg bei Zeitz zum Superintendenten der Dreifaltigkeitskirche in Berlin“  eine genealogisch-historische Betrachtung zum Lebensweg und Wirkungskreis von August Adolph Kober (1798 bis 1877).

  • Genealogie der Kober von Langenwetzendorf nach Langendorf und Berlin
  • Schule und Studium am Priesterseminar in Wittenberg
  • Hilfsprediger unter Schleiermacher
  • Kober als Nachfolger von Schleiermacher – Superintendent in einer bewegten Zeit
  • Adolph Friedrich Kober, sein Sohn als Pfarrer in Großwoltersdorf bei Gransee
  • Otto Theodor Kober – sein Sohn, der Oberpräsidialrat der Regierung in Potsdam

Referent: Michael Vogel, IGG Berlin

Termin: 07.03.2019

“Was einer im Schilde führen sollte”

Stiftung / Erstellung eines Wappens nach heraldisch – traditionellen Grundregeln
→ Symbolische Namensdeutung und Recherche der Familiengeschichte
→ Anfertigung einer Entwurfsskizze des Wappens (Korrekturen)
→ Ausführung der Reinzeichnung nach Prüfung durch die Wappenrolle.
→ Meine persönliche Meinung über Computerkonstruktionen von Wappen (Computerprogramme)

Termin: 06.10.2016 19:00
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Referent: Carl Albrecht

„…möchten verbrennet werden“

Menschenopfer zur Rettung der Welt in den Krisen der Frühen Neuzeit
Hypothese:
In den multiplen Krisen der FNZ, hauptsächlich in der Zeit zwischen 1580 und 1630, gingen die Verfolgungen sogenannter Hexen und Zauberer teilweise direkt auf den Willen aus dem Volke zurück. Motivation war offenbar die Verzweiflung und Ausweglosigkeit der Lage, die die Menschen an den gängigen weltlichen und geistlichen Regulationsmechanismen zweifeln ließ. Dies führte zu einem Rückfall in archaische Ritualvorstellungen. Man suchte nun den Ausweg darin, Sündenböcke zu Opfern zu machen, also Menschenopfer zu bringen, um in Notzeiten, die als Strafe Gottes empfunden wurden, diesen durch Menschenopfer zu besänftigen. Hintergrund kann nur ein Zweifel an der Ersetzung des Menschenopfers durch das Tieropfer (AT) sowie der generellen Erlösung durch den Kreuzestod Jesu Christi allein durch das Glaubensbekenntnis (NT) gewesen sein.
Gerd-Christian Treutler

Termin: 08.09.2016 19:00
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Referent: Gerd-Christian Treutler M.A.