Sommerpause

Auch 2018 macht das Genealogieforum wieder im Juli und August Sommerpause. Wir beginnen wieder im September im Treffpunkt Freizeit.

Hervorgehobener Beitrag

Genealogieforum – Was ist das?

Das Genealogieforum in Potsdam ist eine öffentliche Veranstaltung für Familiengeschichtsforscher. Es findet mit Ausnahme der Monate Juli bis August jeden ersten Donnerstag im Monat von 19:00 bis 21:00 Uhr im Treffpunkt Freizeit, Neuer Garten 64 in 14469 Potsdam statt.

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Die Altmark im Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV)

7. Juni 2018 19:00 – 21:00
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Im 20. Jahrhundert und danach gab es in der Altmark viele Änderungen der politischen und kirchlichen Zugehörigkeiten der Orte. Der Bearbeiter der Region stellt seine Vorgehensweise anhand der benutzen Unterlagen vor: Amtliche Gemeindeverzeichnisse, Amtsblatt des Regierungsbezirks, Series Pastorum, die Serie Erzbischöfliches Kommissariat
Magdeburg und digitalisierte historische Karten. Peter Lingnau, (Augsburg)

Der Wert eines Familienbuches als wichtige historische Quelle …

… und wass ein Sachregister über die Orts(Stadt-)geschichte verrät.

Datum & Zeit: Donnerstag, den 05. April 2018 um 19:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am neuen Garten 64, in 14469 Potsdam
Referent: Frank-Jürgen Seider

Der Vortrag lehnt sich an die Buchpräsentation Familienbuch Teltow 1500-1900 an. Er behandelt die historische Wertigkeit eines Orts-Familienbuches am Beispiel von Teltow. Aus dem Inhalt lassen sich eindeutige Ableitungen zur Struktur der Lebensverhältnisse bezüglich Wirtschaft (Landwirtschaft, Erwerb), Politik (Kirche, Magistrat, Militär), soziale und familiäre Netzwerke einschließlich Aussagen zum Gesundheitswesen (z. B. die hohe Kindersterblichkeit) etc. der Ortsbewohner ableiten. Auch die Mitnahme und die Rolle der Taufpaten in Familienbücher ist, wie sich zeigt, nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund hat sich der Autor den Mühen unterzogen, ein Sachregister zu erstellen. So bietet sich neues Material für Namensforscher und Statistiker über einen Zeitraum von 400 Jahre an. Letztlich stellt sich auch die Frage, welche Familiennamen tauchen in der Geschichte auf und welche verschwinden wieder ganz.

Dörfer, Friedhöfe und Kirchen

Geschichtliches Ortsverzeichnis oder vereinsgebundene Ortsliste?

Auf der Suche nach den Vorfahren interessieren sich Familienforscher für deren Wohnorte, für Kirchenbücher und damit für die Standorte der Kirchen und auch für Friedhöfe, auf denen Grabsteine mit Lebensdaten vorhanden sein könnten. Vieles ist im Internet schon veröffentlicht. Die Suche danach ist nicht immer einfach. Wir betrachten exemplarisch die für Brandenburg relevanten Webseiten, die Herangehensweise bei der Suche und beschäftigen uns mit den Strukturen, die hinter den Daten stehen.

Termin: 08.02.2017 19:00 – 21:00 Uhr
Referent: Jörg Schnadt

Genealogische Zusammenhänge bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln in der frühen Neuzeit

Können Sie sich ein Leben ohne Kühlschrank vorstellen? Oder ohne Konserven?

Nein? Dann hätten sie es wohl vor ungefähr 1850 recht schwer gehabt, über den Winter zu kommen. Lebensmittel haltbar zu machen, war schon immer ein Problem, aber es war auch immer notwendig. Ohne Haltbarmachungsmethoden würde die Menschheit niemals die ganze Erde besiedelt haben und wohl, wie heute die letzten Urvölker, nur im tropischen Regenwald, dem immerwährenden Sommer, existieren können.

Wenn Sie erfahren wollen, wie unsere Vorfahren in sommerlichen Dürre- und winterlichen Kälteperioden nicht verhungert sind, dann laden wir sie ein, sich über die „Geschichte der Haltbarmachung von Nahrungsmitteln“ zu informieren.

Termin: 11.01.2018 19:00 – 21:00
Referent: Gerd-Christian Treutler
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam, Kontakt: Genealogieforum (Jörg Schnadt / Mario Seifert), PSF 60 03 1, 14403 Potsdam, anfrage@genealogieforum.org

Der Gelegenheitsfund im Archiv – Die Bürgerliste Soldin 1837

Das Genealogieforum im November:

  • Wann: 09.11.2017 19:00 – 21:00 Uhr
  • Wo: Treffpunkt Freizeit in Potsdam
  • Referenten: Gerd Schwarzlose / Gerd-Christian Treutler

Auf der Suche nach dem ältesten Potsdamer Maler sind wir im Brandenburgischen Landeshauptarchiv auf eine Akte gestoßen, die Unterlagen zur Neuausmalung und Orgelinstandsetzung der Domkirche zu Soldin enthalten sollte. Das erste Blatt entsprach dem auch. Die weiteren 200 Seiten aber verzeichneten akribisch alle damalien Bürger der Stadt mit ihren Einkommensverhältnissen. Ein solches Verzeichnis aus der 1. Hälfte des 19. Jhd. war für die neumärkische Kreisstadt Soldin bisher unbekannt. Über lange Zeit bis 1800 sind rund 2.700 Einwohner belegt, überwiegend Ackerbürger, Tuch- und Schuhmacher. Erst mit der Erhebung zur Kreisstadt 1837 begann die moderne Entwicklung. Unser Zufallsfund zeigt ein Abbild der Einwohnerschaft kurz vor diesem grundlegenden Einschnitt in die Stadtgeschichte.